„Glücksmomente und Freude schenken“

Mit dem Erlös aus der Weihnachtstombola unterstützen die Mitarbeitenden des Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis Projekte des Kinderhospiz- und Palliativteam Saar e. V.

Bei der Spendenübergabe (v. Li): Anke Klauck, kaufm. Direktorin, Andreas Krätzmann, MAV, Vanessa Fritzen Kinderhospiz- und Palliativteam Saar e.V., Michael Müller, MAV, MAV-Vorsitzender Bernd Hawner, Rudolf Krasenbrink, Pflegedirektor (Foto: Astrid Anna Oertel)

04.03.2022

„Bereits zum 10. Mal in Folge können wir mit unserer Spende den Kinderhospiz- und Palliativteam Saar e. V. unterstützen“, freut sich Bernd Hawner, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung der St. Elisabeth Klinik bei der Überreichung des symbolischen Schecks an Vanessa Fritzen, Koordinatorin des Kinderhospiz- und Palliativteams Saar. Obwohl Corona bedingt keine Weihnachtsfeier stattfinden konnte, hatte das Team der MAV eine Tombola ausgerichtet und Lose verkauft. Es lockten attraktive Preise – beispielsweise ein 65 Zoll-HD- Fernseher, ein Kaffeevollautomat und eine Reise sowie Essens- und Massagegutscheine, die gesponsert wurden. Im Nu waren die Lose zum Stückpreis von einem Euro verkauft.

„Dank der großen Spendenbereitschaft unserer Kolleginnen und Kollegen und des Sonder-Beitrages unserer Chefärzte sind bei der Weihnachtstombola diesmal 1.333,33 € zusammengekommen, die direkt den schwerkranken Kindern und ihren Familien zugutekommen“, erklärt Hawner weiter. Das bestätigt Vanessa Fritzen nur zu gerne. „Die Spende hilft, den Alltag der von uns begleiteten Kindern und ihren Familien ein Stück weit zu verschönern und zu verbessern.“ Sie hat es sich gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helfern zur Aufgabe gemacht, schwerstkranke Kinder und Jugendliche und deren Familien zu begleiten und zu unterstützen, um ihnen ihre Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten.

„Lebensqualität für die Betroffenen und ihre Familien bedeutet beispielsweise nicht nur eine optimale medizinische oder pflegerische Betreuung zu organisieren“, erläutert Vanessa Fritzen. „Sondern es sind oftmals die Erfüllung kleiner Wünsche oder Zuwendungen, welche große Glücksmomente, Freude und Entspannung bescheren.“ Dies hat während der Corona-Pandemie eine noch größere Bedeutung für die Betroffenen als zuvor. Viele von ihnen leiden besonders unter den Einschränkungen der Pandemie. „Die Familien bekommen noch weniger Besuch, der Austausch mit anderen kann nur begrenzt stattfinden, so dass in manchen Fällen eine gewisse Vereinsamung festzustellen ist“, erzählt Vanessa Fritzen.

Daher wird der Erlös der Weihnachtstombola in einen großen Spendentopf einfließen, aus dem Gemeinschaftsprojekte, Therapien (Musiktherapie, tiergestützte Therapie) Geschwisterprojekte, das Sommerfest und vieles mehr finanziert werden. Auch Therapien, die bei den kranken Kindern zu Hause stattfinden müssen, können damit ermöglicht werden - und ein Teil des Erlöses wird zur Trauerarbeit in der Kinder- und Jugendtrauergruppe verwendet werden. (aoe)

 

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