Angenommen wurde der Teileinsturz des Theaters am Ring in Saarlouis mit zahlreichen Verletzten. Rund 600 Einsatzkräfte und Beteiligte aus verschiedenen Organisationen waren in das Szenario eingebunden. Für die Krankenhäuser ging es insbesondere darum, die Abläufe der Krankenhausalarm- und -einsatzplanung unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Im Marienhaus Klinikum wurden die ankommenden Verletzten aufgenommen und medizinisch versorgt. Dabei wurde auch ein sogenannter „roter Patient“ – also ein Schwerverletzter mit höchster Behandlungspriorität – vollständig durch das Szenario begleitet: von der Aufnahme und Erstversorgung bis in den Operationssaal.
„Wir haben eine große, stabile Ankerkette erlebt, von der Einschätzung der Situation über die Bergung der Betroffenen bis zur Zulieferung ins Krankenhaus. Darauf können wir uns verlassen. Nur dadurch können wir im Krankenhaus dafür sorgen, dass Menschen bei Notfällen eine Chance haben“, sagt Dr. Ulrich Berwanger, Chefarzt der Anästhesiologie.
Auch Landrat Patrik Lauer zog bei der Abschlussveranstaltung ein positives Fazit. Die Übung sei äußerst umfangreich angelegt gewesen und habe gezeigt, dass das Zusammenspiel der „Blaulichtfamilie“ insgesamt sehr gut funktioniere.
Für das Marienhaus Klinikum ist die Übung ein wichtiger Praxistest: Auch wenn es sich um ein fiktives Szenario handelte, konnten Abläufe unter realitätsnahen Bedingungen erprobt werden. Das Klinikum ist damit für die Bewältigung eines tatsächlichen Katastrophenfalls gut vorbereitet.
Unser Dank gilt allen Beteiligten, die diese Übung vorbereitet und durchgeführt haben – insbesondere den Mitarbeitenden unseres Klinikums sowie den Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen, Katastrophenschutz und allen weiteren beteiligten Partnern. Nur im gemeinsamen Zusammenspiel kann die Versorgung von Menschen in einer außergewöhnlichen Lage funktionieren.




