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Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Zusatzbezeichnungen: Spezielle Viszeralchirurgie, Notfallmedizin
Fachkunde: Strahlenschutz

Facharzt für Chirurgie
Facharzt für Viszeralchirurgie
Zusatzbezeichnungen: Spezielle Viszeralchirurgie
Fachkunde: Rettungsdienst, Strahlenschutz

Fachärztin für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Fachkunde: Strahlenschutz

Fachärztin für Viszeralchirurgie
Fachkunde: Strahlenschutz

Viszeralchirurgie und Gefäßchirurgie
Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie wird von Chefarzt Dr. Christopher Hagel geleitet und verfügt über 42 Betten. In der Abteilung werden sämtliche gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Magen-Darmtraktes inkl. Leber und Bauchspeicheldrüse behandelt. Ebenso gehört die operative Versorgung von Bauchwandbrüchen zu unserem Leistungsspektrum.
In unserem Schilddrüsenzentrum westliche Saar (s. u.) behandeln wir gutartige und bösartige Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen und führen entsprechende Operationen gemäß der neuesten Standards durch.
Die minimalinvasive Chirurgie (sog. „Schlüssellochchirurgie“) kommt insbesondere bei gutartigen Erkrankungen routinemäßig zum Einsatz.


In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der operativen Behandlung von gut- und bösartigen Erkrankungen der Schilddrüse und den Nebenschilddrüsen. In enger Kooperation mit Spezialisten, die sich mit den inneren Drüsen befassen (sogenannte Endokrinologen) sowie Nuklearmedizinern und HNO-Kollegen wird von Herrn Dr. Christopher Hagel, dem Chefarzt der Klinik, zweimal pro Woche eine Sprechstunde angeboten, um mit den betroffenen Patientinnen und Patienten anhand der vorliegenden Befunde zu besprechen, ob für sie eine Schilddrüsenoperation in Frage kommt. Falls ein operativer Eingriff durchgeführt wird, so erfolgt dieser regelhaft unter Verwendung des sog. kontinuierlichen Neuromonitorings, d. h. einer dauerhaften elektronischen Überwachung der Stimmbandnerven. Dieses Verfahren stellt den aktuellen Stand der Technik dar. Bei Eingriffen an den Nebenschilddrüsen wird noch in Narkose der Erfolg des Eingriffs durch Messung des Nebenschilddrüsenhormons (Parathormon) überprüft. Bei sämtlichen Eingriffen wird eine Lupenbrille zur besseren Erkennung der sehr feinen Strukturen verwendet. Wunddrainagen werden schon seit Jahren nicht mehr verwendet, was ebenfalls den Leitlinien unserer Fachgesellschaft entspricht. Der Hautverschluss erfolgt mit selbst auflösendem Nahtmaterial, der Krankenhausaufenthalt beträgt meist 2–3 Tage.
Bei in den letzten Jahren steigenden Zahlen von Operationen an den Schilddrüsen und Nebenschilddrüsen erfolgte jetzt eine Auswertung der Daten der letzten beiden Jahre. Hierbei liegen die Komplikationsraten unter den von unserer Fachgesellschaft geforderten Obergrenzen. So führen wir derzeit 150 bis 200 Eingriffe pro Jahr an der Schilddrüse bzw. den Nebenschilddrüsen durch, die Rate an vorübergehenden Stimmbandnervenschädigungen liegt bei ca. 3 %, die der dauerhaften Stimmbandnervenschädigungen bei unter 1 %, zu einer Nachblutung kam es bei 1 % der Patienten.
Bei Fragen dürfen Sie sich gerne mit dem Sekretariat von Herrn Dr. Hagel in Verbindung setzen. Für einen ambulanten Vorstellungstermin in der Sprechstunde von Herrn Dr. Hagel benötigen Sie eine stationäre Einweisung Ihres Hausarztes bzw. Endokrinologen. Des Weiteren sollten Sie Befunde von bisher erfolgten Untersuchungen (z. B. Szintigrafie, Ultraschall, Blutwerte, HNO-ärztliche Befunde) zur Sprechstunde mitbringen.
Informationen zum Neuromonitoring erhalten Sie auf der Internetseite neuromonitoring.de
