Einen Monat nach dem Start der ersten Onboarding-Station im Saarland zieht das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis eine rundum positive Bilanz. Das innovative Konzept zur strukturierten Einarbeitung neuer Pflegekräfte hat sich in der Praxis bewährt und zeigt, dass es mehr als ein theoretisches Modell ist.
„Wir haben nach kurzer Zeit schon den Mehrwert gesehen. Ganz praktisch, nicht nur auf dem Papier“, sagt Andreas Pop, stellvertretender Leiter der Onboarding-Station. „Das Feedback der neuen Kolleginnen war durchweg positiv.“
Vier neue Pflegekräfte durchliefen den ersten Durchgang. Einen Monat lang lernten sie Schritt für Schritt den Alltag im Krankenhaus kennen und machten sich mit den grundlegenden Arbeitsabläufen sowie den Funktionen der Geräte und digitalen Systeme im Haus vertraut. Und dieses neue, strukturierte Einarbeitungskonzept kam gut an.
Bewährte Strukturen und offene Feedbackkultur
Auch die projektverantwortliche Pflegepädagogin Stefanie Nieter zieht ein klares Fazit: „Unsere Gesprächsstruktur hat sich im Alltag bewährt. Die Gespräche vermitteln Sicherheit und schaffen Raum, Themen offen anzusprechen“, erklärt sie. „So entsteht von Anfang an eine offene Feedbackkultur und das stärkt das Vertrauen im Team enorm.“
Neben der strukturierten Begleitung und dem Patensystem kamen auch die Mikroschulungen gut bei den Teilnehmenden an. Inhaltlich seien sie sehr wertvoll, berichtet Nieter: „Vor allem in Kombination mit festen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern hat sich das als besonders sinnvoll erwiesen.“ So wissen die Neuzugänge auch nach ihrer Zeit auf der Onboarding-Station, an wen sie sich zukünftig wenden können und erhalten von Tag eins an ein tragfähiges Netzwerk.
Ein Konzept mit Zukunft
Nach dem erfolgreichen ersten Monat ist das Fazit eindeutig: Die Onboarding-Station schafft spürbaren Mehrwert, sowohl für neue Mitarbeitende als auch für die bestehenden Teams. Das Projekt wird nun fortgeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Ziel bleibt es, neuen Mitarbeitenden den bestmöglichen Start zu bieten – und damit auch die Qualität der Patientenversorgung langfristig zu sichern.


