Die zurückliegenden Wochen waren aus gesundheitspolitischer Sicht turbulent. Kontrovers und leidenschaftlich wurde über eine zukünftige sichere Versorgung der Menschen in Deutschland gestritten und Position bezogen. Auch die Marienhaus-Gruppe hat sich – ebenso wie unser Verband der Katholischen Krankenhäuser KKVD – regelmäßig mit Kritik an und offenen Punkten in der Reform geäußert. Zugleich ist es wichtig, auf Landes- oder regionaler Ebene in den Dialog zu gehen und sich auszutauschen: über gegensätzliche Positionen und mögliche gemeinsame Wege. So konnte das Marienhaus Klinikum St. Elisabeth in Saarlouis am 20. November 2024 die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger zu einem Austausch vor Ort begrüßen.
Die Ministerpräsidentin nahm sich die Zeit für einen Rundgang durch das Krankenhaus, um sich einen persönlichen Eindruck über das breite und kompetente Leistungsspektrum der Klinik mit seinen zahlreichen Fachzentren zu machen. Zugleich nutzte sie die Gelegenheit, um mit Medizinern und Pflegenden ins Gespräch zu kommen und sich über die jeweilige persönliche Situation zu informieren. Das Direktorium der Klinik sowie der Vorsitzende der Mitarbeitendenvertretung begleiteten die Ministerpräsidentin bei ihrem Rundgang und diskutierten im Anschluss mit ihr über die Herausforderungen am Standort. Neben dem Thema Personalgewinnung und -bindung ging es um den Abbau von Doppelstrukturen in Saarlouis sowie die schwierige finanzielle Situation der Akutkrankenhäuser in Deutschland, die natürlich auch im Saarland seine Spuren hinterlässt.
Natalie Hirschauer, Kaufmännische Direktorin des Marienhaus Klinikums in Saarlouis: „Wir danken der Ministerpräsidentin für ihren Besuch. Für alle Mitarbeitenden des Hauses ist dies ein starkes Signal und eine Wertschätzung unserer Leistungen zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in und um Saarlouis. Wir sind uns sicher, dass wir im weiteren Dialog mit ihr und dem Gesundheitsminister des Landes für den Standort Saarlouis und für das Saarland gute und zukunftsfähige Lösungen erarbeiten und umsetzen können.“


