Die 30 Minuten vergehen wie im Fluge

Seit 15 Jahren kommt Zauberer Markus Lenzen in das Marienhaus Klinikum und begeistert mit seinen Tricks die kleinen Patienten

Markus Lenzen zusammen mit Chefärzten, Krankenhausoberin und (ganz wichtig) Mitgliedern des Vorstandes des Freundes- und Fördervereins um seine Vorsitzende Theresia Gehl (4. von rechts). Foto: hf

16.07.2019

Der Raum (zugegeben, er ist nicht sonderlich groß) ist bis auf den letzten Platz besetzt, ein paar Zaungäste stehen noch auf dem Gang und schauen ganz neugierig, was denn heute Nachmittag im Kindertreff im 8. Obergeschoss des Marienhaus Klinikums los ist. Dabei ist der, dem alle Aufmerksamkeit gilt und dem die Kinder wie gebannt zuschauen, ein Stammgast im Hause: Seit nunmehr 15 Jahren kommt Zauberer Markus Lenzen jeweils am ersten Mittwoch im Monat ins Klinikum, um mit seinen Tricks Groß und vor allem Klein zu erfreuen, um die kleinen Patienten aus der Klinik für Kinderchirurgie und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ein wenig abzulenken und sie damit auf neue Gedanken zu bringen. Und Markus Lenzen verblüfft und begeistert mit seinen Tricks und seiner charmant liebenswerten Art auch an diesem Nachmittag wieder sein Publikum.

Dabei hat Markus Lenzen eigentlich nur ganz alltägliche Dinge mit dabei – Luftballons, Seile und Tücher. Aber die wechseln auf einmal ihre Farbe (aus rot wird weiß und umgekehrt) oder sind auf einmal gepunktet. Dass das irgendwie mit der Kraft des Zauberstabes zusammenhängen muss, ist klar. Aber wie’s genau funktioniert, das würde ein Zauberkünstler natürlich nie verraten. Ebenso wie es dank der Zauberröhre gelingt, dass man einen Ballon durchstechen kann, ohne dass er platzt. – Die 30 Minuten vergehen wie im Fluge, die kleinen und die großen Kinder vergessen alles um sie herum und damit auch ihre Krankheit.

Markus Lenzen steht seit über 25 Jahren auf der Bühne – in Schulen und Kindergärten, bei Stadtfesten und Betriebsfeiern oder Hochzeiten. Er ist viel in Deutschland, aber auch im Ausland unterwegs. Wie er ins Marienhaus Klinikum gekommen ist? Ganz einfach, wie Theresia Gehl, die Vorsitzende des Freundes- und Fördervereins St. Elisabeth-Klinik e.V. erzählt. Vor vielen Jahren sei man auf der Suche nach einem ganz besonderen Programmpunkt für das alljährliche Kinderfest auf Markus Lenzen gestoßen. So sei dieser im Jahre 2000 erstmals hier aufgetreten. Und seit 15 Jahren nun kommt er (die Auftritte finanziert der Freundes- und Förderverein) regelmäßig ins Marienhaus Klinikum.

Und wenn es nach Markus Lenzen geht, dann wird das auch noch viele Jahre so weiter gehen. Denn er schwärmt geradezu von seinen Auftritten hier. Das fängt schon damit an, dass er sich jedes Mal aufs Neue willkommen fühlt und er hier ein (auch ohne viel Worte) dankbares Publikum hat, das dafür sorgt, dass es ihm in all den Jahren nie langweilig geworden ist. 

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