Mehr Lebensqualität für die betroffenen Patienten

Das Endoprothetik-Zentrum am Marienhaus Klinikum Saarlouis ist zertifiziert worden

Freuen sich über die Zertifizierung: Chefarzt Dr. Michael Kunz, der das En-doprothetik-Zentrum leitet (links), und Koordinator Dr. Jürgen Zenzinger.

26.09.2018

Die Freude und Genugtuung von Chefarzt Dr. Michael Kunz und seinen Mitstreitern ist groß: Das Endoprothetik-Zentrum am Marienhaus Klinikum Saarlouis ist Anfang September von dem unabhängigen Zertifizierungsinstitut ClarCert zertifiziert worden. Saarlouis ist damit die erste Klinik im westlichen Saarland, die dieses Gütesiegel erhalten hat.

Die Orthopädie im Marienhaus Klinikum Saarlouis gibt es seit 1975, und seit dieser Zeit werden hier auch Prothesen für Hüfte und Knie implantiert. Das Leistungsspektrum beschränkt sich aber bei weitem nicht auf den Einbau oder Austausch künstlicher Gelenke; obwohl das Team von Dr. Michael Kunz – von den 26 Ärzten sind 16 Fachärzte und vier von ihnen sind von dem Zertifizierungsinstitut als Hauptoperateure ausgezeichnet worden – im Jahr über 500 endoprothetische Eingriffe vornimmt. Denn neben der Endoprothetik bietet die Klinik sowohl das gesamte Spektrum der konservativen Behandlung als auch minimal-invasive OPs der Gelenke an. Dadurch, so erläutert Michael Kunz, kann in vielen Fällen der Einbau eines künstlichen Knie- oder Hüftgelenkes um Jahre hinausgezögert werden. Und das bedeutet mehr Lebensqualität für die betroffenen Patienten. Der bekommt hier also eine höchst individuelle Behandlung. – Die Zahl der minimal-invasiven Eingriffe, die ambulant wie stationär durchgeführt werden, summiert sich übrigens auf rund 1.500 pro Jahr.

Das Endoprothetik-Zentrum ist Teil der Orthopädie und gehört damit zum Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie unter der Leitung von Dr. Michael Kunz, das es in dieser Form im Saarland andernorts nicht gibt. Wenn man dann noch bedenkt, dass Dr. Kunz auch Kinderorthopäde ist, in der Unfallchirurgie in den letzten Jahren ein alterstraumatologisches Zentrum entstanden ist und ein eigenes Wirbelsäulenzentrum besteht, dann kann man mit Fug und Recht sagen, dass „wir in Saarlouis vom Säugling bis zum hochaltrigen Menschen alle behandeln können.“ – Das honoriert auch das Land, denn im neuen Landeskrankenhausplan ist das Zentrum für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie im Marienhaus Klinikum Saarlouis mit insgesamt 110 Betten als größte Klinik ihrer Art ausgewiesen. (hf)

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