Klinik für Innerer Medizin II, Kardiologie des Marienhaus Klinikums Saarlouis, erweitert ihr Behandlungsspektrum im Bereich der Rhythmologie

In einem Kick-Off-Symposium „Elektrophysiologie“ wurden aktuelle Behandlungsmethoden, neueste Studienergebnisse und interaktive Fälle vorgestellt

(v. l.) Oberarzt Dr. med. Tobias Fürster, Oberarzt Dr. med. Thomas Habig, Chefarzt PD Dr. med. Erik Friedrich, Chefarzt Dr. med. Stefan Schlüter, GFO Klinikum St. Josef Bonn

21.09.2017

Bereits im September 2016 fanden am Marienhaus Klinikum Saarlouis die ersten elektrophysiologischen Untersuchungen (EPU) und Ablationen von tachykarden (schnellen) Herzrhythmusstörungen statt. Somit erweiterte die Kardiologie unter Chefarzt PD Dr. med. Erik Friedrich ihr breites Behandlungsspektrum um eine bedeutsame Behandlungsmethode. 

Bei einer Informationsveranstaltung, die sich an niedergelassene Hausärzte und Kardiologen sowie internistisch tätige Ärzte der Marienhaus Kliniken im Saarland richtete, wurde diese neue Möglichkeit zur Behandlung bestimmter Herzrhythmusstörungen vorgestellt. Aber auch weitere aktuelle Behandlungsmethoden, neueste Studienergebnisse und interaktive Fälle wurden unter der Moderation von Chefarzt Dr. Friedrich den zahlreich erschienenen Gästen präsentiert. 

Den Auftakt machte Dr. Stefan Schlüter, Chefarzt der Elektrophysiologie am GFO Klinikum St. Josef Bonn. Unter seiner Anleitung erwarb Oberarzt Dr. Tobias Fürster seit 2013 das notwendige Wissen, um fortan am Marienhaus Klinikum Saarlouis die elektrophysiologischen Untersuchungen durchführen zu können. Dr. Schlüter referierte über die Volkskrankheit Vorhofflimmern, die unterschiedlichen Behandlungsmethoden und begeisterte mit der Vorstellung brandneuer Studienergebnisse, die nur wenige Tage zuvor auf dem ESC - einer der größten kardiologischen Kongresse weltweit - in Barcelona präsentiert wurden. 

Im Anschluss stellte Dr. Fürster das Team der Elektrophysiologie vor und demonstrierte anhand spannender Fälle der letzten Wochen das Behandlungsspektrum der EPU. Um einen besseren Eindruck von der Arbeit im EPU-Labor bekommen zu können, brachte Dr. Fürster verschiedenes Material „zum Anfassen und Ausprobieren“ mit. 

Thematische Abwechslung brachte abschließend der Vortrag von Oberarzt Dr. Thomas Habig, der die Daten einer großen Studie zusammenfasste und somit eine neue medikamentöse Therapieoption der KHK (Koronare Herzkrankheit) erläuterte. 

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