Traumazentrum (SLS)

Traumazentrum Marienhaus Klinikum Saarlouis - Dillingen

Das Marienhaus Klinikum Saarlouis - Dillingen ist als lokales Traumazentrum im Traumanetzwerk Saar/(Lor)/Lux/Westpfalz zertifiziert. Mit Ausnahme der operativ zu behandelnden Schädel-Hirn-Verletzungen gewährleisten wir eine Komplettversorgung des schwerverletzten Patienten in interdisziplinärer Zusammenarbeit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie mit der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, der Klinik für Anästhesiologie, Schmerztherapie und operativer Intensivmedizin, der Klinik für Gefäßchirurgie und dem Institut für Radiodiagnostik und Nuklearmedizin. Die Behandlung von Schädel-Hirn-Verletzungen erfolgt in enger vertraglich geregelter Kooperation mit der Neurochirurgischen Universitätsklinik Homburg / Saar.

Struktur

Traumanetzwerk "Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz"

Informationen zum Expertengespräch am Donnerstag, 20.08.2009,
im Homburger Rathaus mit

Vorstellung des regionalen Traumanetzwerks „Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz"

Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) und in Anlehnung an das im Jahr 2006 durch die DGU neu aufgelegte Weißbuch Scherverletzten-Versorgung mit den darin enthaltenen Empfehlungen zur Struktur, Organisation und Ausstattung der Schwerverletzten­Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland entstehen seit her im ganzen Bundesgebiet einzelne regionale Traumanetzwerke, welche sich im Verbund als deutschlandweites TraumaNetzwerk° der DGU zusammenschliessen. Auch in der hiesigen Großregion Saarland, Lothringen, Luxemburg und den angrenzenden Gebieten von Rheinland-Pfalz haben sich auf die Schwerverletztenversorgung spezialisierte Krankenhäuser zusammen geschlossen und im Sommer 2007 das Traumanetzwerk „Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz" gegründet. Bei der Gründungsveranstaltung am 13.06.2007, welche auf Einladung von Herrn Professor Dr. Tim Pohlemann, Ärztlicher Direktor der Klinik für Unfall-, Hand­und Wiederherstellungschirurgie, am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg/Saar stattgefunden hatte, waren insgesamt 24 Krankenhäuser der Großregion vertreten. Da bis dato noch keine Vertreter aus französischen Krankenhäusern Mitglieder des Netzwerks sind, dies jedoch einstimmig als langfristiges Ziel innerhalb der Teilnehmer formuliert wurde, steht die Abkürzung für Lothringen im Namen des Netzwerks weiterhin in Klammern. Von den anfangs Interesse bekundenden Kliniken haben mittlerweile 18 Krankenhäuser mit der Vertragsunterschrift und Leistung einer Zertifizierungsgebühr von knapp 6.000 Euro ihren Willen zur Verbesserung der Schwerverletztenversorgung in der Großregion unterstrichen und es sind bereits 5 Kliniken von der beauftragten Zertifizierungsfirma DIOcert, ein Tochterunternehmen der B. Braun Melsungen AG mit Sitz in Mainz, vor Ort auditiert worden. Zielvorgabe aller Beteiligten ist die vollständige Auditierung der Netzwerkteilnehmer im Laufe dieses Jahres mit anschließender Zertifizierung des regionalen Traumanetzwerkes „Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz" als Ganzes. Weitere Kliniken der Region können natürlich im Laufe der Zeit als neue Netzwerkmitglieder aufgenommen werden. Mit Hilfe der quartalsweise stattfindenden Netzwerktreffen und immer rotierenden Veranstaltungsorten lernen sich die Mitglieder untereinander zunehmend besser kennen und wachsen somit langfristig zusammen. Neben der Etablierung eines netzwerkinternen Qualitätszirkels in dem problematische Verläufe der Krankenversorgung offen diskutiert werden, ist bei jeder Veranstaltung eine interdisziplinäre Fortbildung Teil der Tagesordnung. Jedes der Netzwerktreffen ist durch die Ärztekammer des Saarlandes als CME-gelistete Fortbildungsveranstaltung für Ärzte anerkannt. Mit der verpflichtenden Teilnahme der Netzwerkteilnehmer am kleineren TraumaregisterQM werden langfristig Daten erhoben werden können über die lokale Verteilung von Schwerverletzten in der Region inkl. des jeweiligen Patientenauflcommens und der daraus resultierenden Patientenströme. Eine solch flächendeckende Datenerhebung, welche schlussendlich bundesweit im TraumanetzwerkD DGU möglich sein wird- ist einzigartig auf der Welt und verspricht eine Vielzahl neuer Erkenntnisse im Rahmen der Versorgungsforschung der Schwerverletztenversorgung in Deutschland.

Dr. med. M. Burkhardt
Schriftführer des regionalen Traumanetzwerks „Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.traumaregister.de
www.dgu-online.de
www.dgu-online.de/de/unfallchirurgie/katastrophenmedizin

Kooperationspartner & Selbsthilfegruppen

Kooperationspartner

Neurochirurgische Universitätsklinik Homburg/Saar

Universitätsklinikum des Saarlandes
Kirrberger Straße
D-66421 Homburg/Saar

Telefon: 06841-16-24400
Telefax: 06841-16-24480

Selbsthilfegruppen

Interessenverband Unfallverletzter im Saarland (IVU)

Geschäftsstelle des IVU
Frau Frauke Wittmer
Buchenhain 9
66450 Bexbach

Telefon: 06826-2403
Handy: 0178-5550178

Internet: www.ivu-saarpfalz-kreis.de

Ansprechpartner

Dr. med. Michael Weber

Chefarzt; Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, spezielle Unfallchirurgie, Physikalische Therapie, D-Arzt

Sekretariat

Telefon:06831 / 16-1410
Telefax:06831 / 16-1427
E-Mail:michael.​weber@​marienhaus.​de

  • montags bis freitags: 09:30 Uhr - 11:30 Uhr
    montags bis donnerstags: 13:00 Uhr - 15:30 Uhr
    freitags: 13:00 Uhr - 14:30 Uhr

  • Spezielle BG-Sprechstunde: mittwochs 09:00 Uhr - 11:30 Uhr

  • Handsprechstunde: mittwochs 13:00 Uhr - 15:30 Uhr

  • Privatsprechstunde: dienstags und donnerstags 09:00 Uhr - 11:00 Uhr

  • Notfälle: jederzeit

Marienhaus Klinikum Dillingen

Werkstraße 3
66763 Dillingen
Telefon:06831 / 708-0
Telefax:06831 / 708-133
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-saar.dehttp://www.marienhaus-klinikum-saar.de

Marienhaus Klinikum Saarlouis

Kapuzinerstraße 4
66740 Saarlouis
Telefon:06831 / 16-0
Telefax:06831 / 16-1097
Internet: http://www.marienhaus-klinikum-saar.de/http://www.marienhaus-klinikum-saar.de/