Anästhesiolgie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie (SLS)

Standort: Marienhaus Klinikum Saarlouis

Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie wird von Chefarzt Dr. Stefan Otto geleitet. Die interdisziplinäre Intensivstation umfasst 8 Betten.

Die Klinik betreut alle operativen, stationären Patienten in Saarlouis.

Besonderen Wert legen wir auf ein den Bedürfnissen des Patienten angepasstes Narkoseverfahren.

Es gibt heute eine Reihe von Möglichkeiten, die Schmerzen auch nach großen Operationen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Eine effektive Schmerztherapie fördert auch die Heilung. Daher ist für uns die Behandlung von Schmerzen nach einer Operation ein sehr großes Anliegen.

Leistungsspektrum

Anästhesie:

Die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie führt jährlich ca. 7.500 Narkosen durch. Der Anteil an Regionalanästhesien liegt bei 30 %.

  • Prämedikation in einer Anaesthesieambulanz
  • Durchführung von Anaesthesieverfahren vom Säuglingsalter bis ins hohe Alter
  • Auswahl der Allgemein- und Regionalanaesthesie-Verfahren entsprechend den Er­­for­­der­­nissen der Operation und der größtmöglichen Patientensicherheit
  • Kombination von Allgemeinanaesthesie- und Regionalanaesthesie-Verfahren, z. B. thorakale Periduralanaesthesie in Kombination mit Allgemeinanaesthesie bei Thorax- und großen Bauch­eingriffen)
  • Durchführung aller modernen Regionalanaesthesien incl. Katheterverfahren mit Ultraschall-Kontrolle
  • Reduktion des Risikos der postoperativen Übelkeit und des postoperativen Erbrechens (PONV) durch Anwendung einer standardisierten, risikoadaptierten Prophylaxe und Therapie

Intensivmedizin:

Die operative, interdisziplinäre Intensivstation steht unter der Leitung der Klinik für Anästhesiologie. Es werden jährlich ca. 700 Patienten bei 2.400 Behandlungstagen betreut. Der Beatmungsanteil liegt bei ca. 35 %.

  • Behandlung akut lebensbedrohlicher Erkrankungen entsprechend den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaften
  • Anwendung moderner Monitoring- und Therapieverfahren, incl. Invasivem haemodyn­amischen Monitorings (PiCCO, Pulmonaliskatheter, Transösophageale Echokardiografie (TEE) in Zusammnenarbeit mit der Klinik für Kardiologie)
  • Invasive maschinelle Beatmung
  • Nicht invasive Beatmungsverfahren (CPAP/BIPAP)
  • Punktionstracheotomie
  • Fiberbronchoskopische Bronchialtoilette Analgo-Sedierung bei entsprechendem Monitoring (nicht invasive und invasive Überwachungstechnik)
  • Nierenersatztherapie durch Hämodialyse in Zusammenarbeit mit der Dialysepraxis
  • Totale parenterale Ernährung
  • Frühe bilanzierte enterale Ernährung über Magen- und PEG- oder Jejunal-Sonde
  • Differenzierte Gerinnungstherapie bei Verlust- und Verbrauchskoagulopathien
  • Sepsistherapie nach den gültigen Richtlinien der Sepsisgesellschaft
  • Sympathikolyse und Schmerztherapie mit kontinuierlicher Periduralanalgesie z. B. bei akuter Pankreatitis
  • Teilnahme an der externen Qualitätssicherung Intensivmedizin der Deutschen Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI)

Notfallmedizin:

  • Versorgung des Rettungsdienstbereiches Saarlouis in Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses und den anderen Häusern des Kreises
  • Ausbildung von Rettungssanitätern und –assistenten in Zusammenarbeit mit den Rettungs­diensten des Rettungszweckverbandes des Saarlandes
  • Versorgung der hausinternen Notfälle in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kardiologie

Schmerztherapie:

Es gibt heute eine Reihe von Möglichkeiten, die Schmerzen auch nach großen Operationen auf ein gut erträgliches Maß zu reduzieren. Eine effektive Schmerztherapie nach Operationen fördert auch die Heilung. Daher ist für uns die Behandlung von Schmerzen nach einer Operation ein sehr großes Anliegen.

Aber auch ohne Operationen leiden viele Patienten unter Schmerzen, die sie in ihrem täglichen Leben stark beeinflussen und zu chronischen Erkrankungen führen können. Auch hier gibt es häufig viele Möglichkeiten, diese Schmerzen besser in den Griff zu bekommen. Daher bieten wir im Einzelnen folgendes an:

  • Anwendung standardisierter Schmerztherapiekonzepte für die perioperative Schmerzaus­schaltung mit dem Ziel des „schmerzarmen Krankenhauses“
  • Konsequentes Monitoring der Schmerztherapiequalität durch geschultes Personal
  • Vorhalten eines „Schmerzdienstes”
  • Patientenkontrollierte Analgesie (PCA) zur systemischen Schmerztherapie
  • Behandlung von chronischen Schmerzsyndromen
  • 24h-Service im Kreißsaal

Fremdblutsparende Verfahren:

Zur Vermeidung von Fremdblutübertragung führen wir bei großen Operationen eine intraoperative Blutrückgewinnung mittels maschineller Autotransfusion durch.

Die Möglichkeit einer Eigenblutspende vor großen Operationen beiten wir in Zusammenarbeit mit der Blutspendezentrale Saar-Pfalz an.

Narkose in sicheren Händen:

Die Narkose ist so sicher wie nie. Weitere Informationen über die unterschiedlichen Narkosen können Sie der Aktion "Narkose in sicheren Händen" entnehmen.

www.sichere-narkose.de

Sie können sich aber auch mit Ihren Fragen direkt an uns wenden.

Anästhesieambulanz

Die Anästhesieambulanz führt die präoperative Voruntersuchung und Beratung für Patienten, bei denen eine stationäre Operation geplant ist, durch. Hier besteht die Möglichkeit für die Patienten, alle Probleme und Ängste bezüglich der Narkose mit einem erfahrenen Anästhesisten in angenehmer Atmosphäre zu besprechen.

Öffnungszeiten:
Montags-Freitags 8 Uhr–11:15 Uhr; 13:30 Uhr–15:30 Uhr

 

Ambulante Schmerztherapie:
Sprechstunde nach Vereinbarung

keine RVO Kassen

Organspende

Die Transplantationsmedizin ist unverzichtbarer Bestandteil unseres hochentwickelten Gesundheitswesens. Die Transplantation eines Organs stellt bei terminalem Versagen von Leber, Herz oder Lunge die einzig lebensrettende Therapie dar. Aber auch die Nieren- und die kombinierte Nieren-Pankreastransplantation verbessern nicht nur die Lebensqualität, sondern führen auch zu signifikant höheren Überlebensraten im Vergleich zur Dialysetherapie.


Limitierender Faktor für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Transplantationsmedizin in Deutschland ist die seit Jahren niedrige Rate an postmortalen Organspenden im Vergleich zu anderen europäischen Ländern wie z.B. Spanien, Belgien und Österreich. Etwa 12.000 Menschen warten auf ein Organ. Nur etwa 20% der Bundesbürger besitzen einen Organspendeausweis.


Die Hauptgründe für die Defizite in der Organspenderate liegen, neben der gesetzlichen Regelung in strukturellen Unterschieden, insbesondere auch in der Spendererkennung.


Nach dem Deutschen Transplantationsgesetz ist die Organspende Gemeinschaftsaufgabe der Transplantationszentren und der Krankenhäuser. Somit sind alle Krankenhäuser zur Mitarbeit auf dem Gebiet der Organspende per Gesetz verpflichtet. Im Marienhaus Klinikum Saarlouis-Dillingen wurden in den letzten Jahren die organisatorischen Voraussetzungen / Prozessabläufe für die Erkennung und Meldung von potentiellen Organspendern erheblich optimiert. Konsekutiv wurde das Marienhausklinikum in den Jahren 2008 sowie 2012 durch das saarländische Gesundheitsministerium und die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) für ihr besonderes Engagement auf diesem Gebiet geehrt.


Christoph Oswald,
Dr. med. Gunther Vonderheit
Transplantationsbeauftragte der Klinik


Links


http://www.fuers-leben.de/home.html


http://www.dso.de/

Team

Dr. med. Stefan Otto

Chefarzt; Facharzt für Anaesthesiologie, Zusatzbez.: spez. anaesthesiologische Intensivmedizin, spez. Schmerztherapie, Notfallmedizin; Ärztl. Leiter d. Rettungsdienstes SLS, stellv. Landesvors. d. Dt. Gesellschaft f. Anästhesiologie & Intensivmedizin

Dr. med. Thomas Ihmann

Oberarzt; Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnung: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin, Leitender Notarzt, Regionalbeauftragter der AGSWN im Saarland

Vanessa Klein

Oberärztin; Fachärztin für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. med. Ralf Nagelsmeier

Oberarzt; Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Michael Daub

Funktionsoberarzt, Facharzt für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin und lt. Notarzt

Dr. med. Gunther Vonderheit

Ltd. Oberarzt; Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Dr. med. Johannes Wolter

Oberarzt; Facharzt für Anästhesiologie, Zusatzbezeichnung: Notfallmedizin

Dr. med. Carolin Bohr

Funktionsoberärztin, Fachärztin für Anästhesie, Zusatzbezeichnung Notfallmedizin

Markus Zwiener

Oberarzt; Facharzt für Anästhesiologie; Zusatzbezeichnungen: spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin

Anästhesiolgie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie (SLS)

Leitung

Dr. med. Stefan Otto

Chefarzt; Facharzt für Anaesthesiologie, Zusatzbez.: spez. anaesthesiologische Intensivmedizin, spez. Schmerztherapie, Notfallmedizin; Ärztl. Leiter d. Rettungsdienstes SLS, stellv. Landesvors. d. Dt. Gesellschaft f. Anästhesiologie & Intensivmedizin

Sekretariat

Annabell Bach

Telefon:06831 / 16-1301
Telefax:06831 / 16-1307
E-Mail:anaesthesie.​saar@​marienhaus.​de

Anästhesieambulanz:

montags - freitags:

08:00 – 11:15 Uhr
13:30 – 15:30 Uhr

Infomaterial für Patienten

Marienhaus Klinikum Saarlouis

Kapuzinerstraße 4
66740 Saarlouis
Telefon:06831 / 16-0
Telefax:06831 / 16-1097
Internet:www.marienhaus-klinikum-saar.de/www.marienhaus-klinikum-saar.de/