Klinik für Gefäßchirurgie

In den letzten Jahren konnte eine wesentliche Verbesserung bei der Therapie von Gefäßerkrankungen erzielt werden. Neue Methoden, wie etwa die Verwendung von Kathetern und Stent-Einlagen, wurden entwickelt, bewährte chirurgische Verfahren verfeinert und somit weiter verbessert. Nicht zuletzt durch die Kombination mehrerer Methoden steht somit eine leistungsstarke Behandlungsmöglichkeit von Gefäßerkrankungen zur Verfügung. Dies ist umso wichtiger, da durch das vermehrte Auftreten der Volkskrankheit Diabetes mellitus eine Zunahme von Gefäßleiden unumgänglich ist.

Schwerpunkte sind hierbei die Behandlung von Durchblutungsstörungen der Beine, insbesondere der Unterschenkelarterien, Gefäßerweiterungen der Bauchschlagader und die stadiengerechte Therapie von verengten hirnversorgenden Arterien zur Vorbeugung eines Schlaganfalls. Weitere Schwerpunkte umfassen die Anlagen von Dialysezugängen sowie die Behandlung venöser Erkrankungen (Krampfadern, Venenthrombosen).

Im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Saarlouis stehen neuerdings hierzu modernste diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung. Mehrere Fachrichtungen (Gefäßchirurgie, diagnostische und interventionelle Radiologie wie Gefäßmedizin/ Angiologie) haben sich zu einem Gefäßzentrum zusammengeschlossen, um auch unter Einbeziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse die bestmögliche Behandlung anbieten zu
können und um zusammen mit der hausärztlichen Versorgung einen dauerhaften Behandlungserfolg zu gewährleisten.